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Heureka!

Bilder existieren heute wie Sand am Meer. Doch die richtigen Bilder für die Verwendung im jeweiligen Projekt zu finden, gleicht häufig der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Wie suchen und finden Profis ihre Bilder ?

karsten risseeuw Der Ausruf «Heureka!» ist dem Altgriechischen entlehnt und bedeutet «Ich habs gefunden!». Der Ausspruch wird auf Archimedes von Syrakus zurückgeführt, einen bedeutenden Mathematiker der Antike. Archimedes lebte im dritten Jahrhundert vor Christus vermutlich in Syrakus auf Sizilien. Einmal erhielt er die Aufgabe, den Goldgehalt der Krone zu prüfen, die dem König von Syrakus gehörte. Der knifflige Teil bei dieser Aufgabe war, dass er die Krone nicht beschädigen durfte. Die Lösung kam ihm schliesslich in der Badewanne in den Sinn, wonach er – so die Anekdote – nackt und freudig «Heureka!» ausrufend durch die Stadt gerannt ist. Was hatte er entdeckt? Beim Einsteigen in die Badewanne hatte er durch seinen Körper das Wasser zum Überlaufen gebracht – eine ganz alltägliche Begebenheit. Archimedes aber hat gerade darin ein einfaches Prinzip erkannt. Er nahm die Krone und einen gleich schweren Goldbarren. Beide tauchte er in das Wasser. Da die Wasserverdrängung der Krone grösser war als die des Goldbarrens, liess sich daraus folgern, dass die Krone voluminöser und deshalb nicht ausschliesslich aus Gold gefertigt war. Diese Wasserverdrängung oder dieses Auftriebsprinzip wurde als «Archimedisches Prinzip» zur Grundlage für die Hydrostatik. Der Ausruf «Heureka!» wird seitdem als Freudenruf benutzt, wenn gerade eine schwierige Aufgabe durch eine neue Erkenntnis gelöst ist.

Eine gute und einfache Lösung für ein Problem zu finden, ist in allen Arbeitsbereichen entscheidend. Bei der Bildsuche ist das nicht anders. Die schiere Unmenge an Fotos, die Tag für Tag den Markt überfluten, erschwert das Auffinden der gewünschten Sujets. Es findet eine richtige Bilderschwemme statt. Die Bildsuche kann schnell zum Suchen nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen werden.

Die grösste Bilddatenbank im Netz ist vermutlich Flickr (www.flickr.com). Die Fotocommunity hat im August 2011 die Grenze von 6 Milliarden Fotos überschritten. Bildanbieter wie Getty durchstöbern diesen Fundus auf der Suche nach neuen Highlights. Unbekannte Fotografen können so ihr Talent über professionelle Plattformen vermarkten. Viele Fotos erscheinen aber gar nicht auf Flickr, sondern gelangen auf anderen Wegen an die Öffentlichkeit. Immer mehr Fotos werden auch zum Kauf angeboten. Auf unserer eigenen Website (www.kursiv.com) dürften monatlich zwischen 20 000 und 100 000 neue Bilder erscheinen. In manchen Monaten können es auch über eine Million neue Bilder sein. So genau weiss ich das nicht. Und ehrlich gesagt, möchte ich das auch nicht wissen. Viel interessanter als die Menge ist die Qualität der gebotenen Bilder. Gibt es jetzt eine gute und einfache Lösung für das Auffinden dieser «guten» Bilder? Wie gehen die Bildagenturen und Art-Buyer vor, wenn sie die richtigen Bilder finden wollen? Wir gehen dieser Frage anhand von drei Themen nach:

1. Bildquellen: Wo finde ich Bilder?

2. Bildsuche: Wie suche ich am besten?

3. Erfahrung: Wie gehe ich vor?

Bildquellen

Verschiedentlich habe ich in Umfragen Kunden nach ihren Bildquellen befragt. Hunderte Rückmeldungen habe ich erhalten. Bei der Evaluation habe ich eine erstaunliche Feststellung gemacht: Die meisten Bildanwender benutzen lediglich eine oder zwei Bildquellen. Haben Sie schon mal von Getty oder Fotolia gehört? Das sind zwei Namen, die in den Köpfen vieler Bildanwender fest verankert sind. Marketingtechnisch also eine hervorragende Leistung. Wenn mit wenigen Quellen die eigenen Anforderungen abgedeckt werden können, ist dagegen nichts einzuwenden. Bildredaktionen und Art-Buyer mit einem grösseren Bildverbrauch benutzen jedoch häufig Dutzende Bildquellen, damit sie zu einem besseren Resultat kommen. Denn, nicht alle Bilder sind überall erhältlich. Legen Sie sich in Ihrem Browser eine Sammlung mit Links zu Bildagenturen an, und notieren Sie dazu ein paar Stichworte. Eine solche Liste kann später gute Dienste leisten.

Wer auf der Suche nach geeigneten Fotos ist, sollte sich auch früh darüber Gedanken machen, welche Lizenz benötigt wird. Grundsätzlich wird nur zwischen zwei Bildlizenzen unterschieden:

1. Heureka!Bilder existieren heute wie Sand am Meer. Doch die richtigen Bilder für die Verwendung im jeweiligen Projekt zu finden, gleicht häufig der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Wie suchen und finden Profis ihre Bilder ?

2. Lizenzpflichtig, «rights-managed» oder kurz RM. Dabei handelt es sich um eine projektgebundene Lizenz. Der Preis errechnet sich aus der Verwendung. Die Nutzungsrechte sind nur für das lizenzierte Projekt freigegeben. Eine weitere Nutzung ist erneut zu lizenzieren. Jede Verwendung weltweit wird registriert. Auskünfte zur bisherigen Verwendung sind erhältlich und Exklusivität kann auf Wunsch gewährleistet werden.

RF-Bilder werden als Einzelbild, in Form von Bild-CDs oder auch als Bildabonnemente vertrieben. RM-Bilder werden meist nur als Einzelbilder angeboten, wobei es einen Verhandlungsspielraum sowohl für die Preise als auch für die Verwendung gibt. Bilder für eine einmalige redaktionelle Verwendung können häufig günstiger bezogen werden.

Nach Preis oder Thema sortiert

Der Unterschied zwischen Microstock-Sites und den anderen Bildagenturen verschwimmt zusehends. Fotolia beispielsweise verkauft Premium-Kollektionen zu denselben höheren Preisen wie andere Bildagenturen auch. Getty hat mit iStockPhoto auch ein Microstock-Angebot. Der Unterschied zwischen Alltagsbildern und Premium-Bildern scheint sich nur noch bei den Preisen, immer weniger bei den Websites zu zeigen. Viele Bildagenturen bieten einen Mix an Lizenzen und Preiskategorien, um damit möglichst flexibel auf die Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Obwohl bei vielen Anwendern wegen des grösseren administrativen Aufwands verpönt, sind so genannte RM-Bilder für einzelne Projekte preislich vergleichbar mit den üblichen «lizenzfreien» Kollektionen und deutlich weniger verbraucht als die Micro­stock-Angebote.

Wer seine Anforderungen kennt, sucht Bildquellen direkt nach dem gewünschten Bildstil oder nach der Thematik aus. Nebst den allgemeinen Bildarchiven gibt es historische Archive, thematische und geografische Kollektionen und viele weitere spezialisierte Angebote. Einige dieser Kollektionen verkaufen ihre Bilder nicht selbst, sondern überlassen dies dem Partnernetzwerk. Diese Partneragenturen vertreiben spezialisierte Kollektionen gerade wegen der Thematik oder des Bildstils.

Dass in den deutschsprachigen Ländern mehr als nur ein oder zwei Bildquellen zu finden sind, zeigen die Mitgliederlisten der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Bildagenturen (28 Mitglieder) und der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (89 Mitglieder). Der europäische Dachverband der Bildagenturen CEPIC (www.cepic.org) hat weltweit über 880 Mitglieder. Ausser diesen offiziellen Listen gibt es viele, vor allem kleinere Agenturen, die keinem Verband angehören.

Bildsuche

Sobald Sie auf einer Bildseite gelandet sind, startet die Suche. Bilder wollen gefunden, Bildideen gesammelt und beides anschliessend sortiert und evaluiert werden. Bildagenturen bieten dazu oft praktische Hilfen wie Bildablagen, so genannte Lightboxes, optimierte Suchfunktionen und vieles mehr. Was bei der Bildauswahl wirklich weiterhilft, sind die Möglichkeiten zur Eingrenzung der Suchresultate sowie zur Zusammenarbeit zwischen Teammitgliedern und zwischen dem Gestalter und seinem Kunden.

Die Bildsuche verlangt die Eingabe von Suchbegriffen. Hier einige Tipps für eine erfolgreiche Suche:

1. Einfache Wörter benutzen: Gerade die deutsche Sprache ist berüchtigt wegen der vielen Wortverknüpfungen. Vermeiden Sie zusammengestellte Wörter und schreiben Sie die verschiedenen Wörter lieber getrennt in das Suchfeld. Also statt «Familienzusammenkunft» lieber «Familie Zusammenkunft» oder noch besser «Familie Treffen», weil Letzteres einfacher ist.

2. Mehrere Wörter benutzen: Bei Millionen Bildern können Sie die Suchresultate durch die Angabe mehrerer Suchbegriffe gezielt eingrenzen. Dabei empfiehlt es sich, eine Kombination aus ganz allgemeinen und eher spezifischen Wörtern zu wählen. Mit allgemeinen Begriffen wie Business, Freizeit, Reisen, Sport und ähnlichen wird das Umfeld – die Kategorie – bestimmt, während spezifische Begriffe wie Meeting, Kinder, Karaffe, Freunde die gesuchten Menschen, Objekte und Sujets finden.

3. Ergänzende Wörter: Bei gutem Keywording werden einem Bild viele Suchbegriffe hinzugefügt, die das Bild auch noch auf andere Art beschreiben. Sie helfen dabei, die Suchresultate weiter einzugrenzen. Wenn Sie wissen, was Sie suchen, können Sie zusätzliche Begriffe wie Farben (rot, blau etc.), Tageszeiten (Morgendämmerung, Nachmittag, Nacht etc.), Lichtverhältnisse (dunkel, Tageslicht etc.), drinnen oder draussen, Altersgruppen (Baby, Teenager, junge Erwachsene, Senioren etc.), ethnische Zugehörigkeit (kaukasisch, asiatisch, afrikanisch etc.), Anzahl, Jahreszeit und vieles mehr ausprobieren. Nicht jede Kollektion und nicht jeder Fotograf benutzt dieselben Ausdrücke, sodass etwas Experimentieren angesagt ist.

4. Wörter ausschliessen: Wenn es die Website unterstützt, können auch Wörter angegeben werden, die nicht zutreffen dürfen. Manche Websites realisieren dies über Extrafelder, andere über spezielle Angaben im Suchfeld. So können Sie nach Familien ohne Senioren oder nach Berglandschaften ohne Bäume suchen.

Trotz all dieser Möglichkeiten zur Auffindung und Eingrenzung der gewünschten Bilder kann die Bildmenge erdrückend sein. Erschwerend ist häufig auch, dass viele Bilder nicht wirklich gut sind, ein Phänomen, das sich gerade bei Fotocommunities und Microstock-Websites zeigt. Die «Verschmutzung der Resultate» kann nur durch eine klare Fokussierung und Editierung wettgemacht werden. Eindrücklich zeigt plainpicture.com, wie sich eine Reduktion auf das Wesentliche realisieren lässt: Man zeigt nur wenige, dafür nur gute Bilder. Qualität überzeugt eben. Die Bilder sind häufig nicht exklusiv bei Plainpicture erhältlich, aber die Präsentation ist einmalig gut gelungen. Auf kursiv.com haben wir einen anderen Weg gewählt: Unter «Inspiration» werden Zugänge zu handverlesenen Bildthemen erstellt. Dort zeigen wir exzellente Fotografie zu typischen Anwendungsgebieten wie ungewöhnliche Kreativbilder, Reisebilder, Beauty- und Glamour-Bilder, Postkarten- und Display-Motive sowie Fotos, geeignet für ein Buchtiteldesign. Die Bildthemen eignen sich für das Brainstorming und als Startpunkt für weitere Erkundungen. Auch andere Agenturen bieten Bildgalerien, verschiedene Einstiegsseiten und präsentieren dort gute Einblicke in die jeweiligen Angebote. Auch Newsletter können nützliche Hinweise auf neue Bildstrecken und Themen bieten.

Aus Erfahrung besser

Wenn Sie regelmässig Bilder suchen, werden Sie bald einige Erfahrung gesammelt haben. Sie werden herausfinden, welche Websites für Sie von Bedeutung sind und wo Bilder mit einem bestimmten Bildstil am ehesten gefunden werden. Professionelle Bildsucher stützen sich ausserdem häufig auf ein Partnernetzwerk ab. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Website der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Bildagenturen (www.sab-photo.ch). Dort lässt sich unter «Bildsuchanfrage» ein Suchauftrag generieren, der sofort an alle 28 Mitgliederagenturen verschickt wird. Eine einfache Bildsuche ist kostenlos, und Sie dürfen mit vielen Reaktionen rechnen. Wenn komplexe Suchaufträge anstehen, lohnt es sich, eine kostenpflichtige Suche mit einer Bildagentur zu vereinbaren. Sie erhalten in kurzer Zeit qualitativ hochwertige Bildvorschläge, die für Ihre Projekte nützlich sind. Gerade wenn Termindruck herrscht und Projekte eine gute Koordinierung verlangen, kann ein Bildpartner massiv entlasten.

Google

Wir haben bereits viele Anhaltspunkte für eine bessere Bildsuche gesammelt. Es gibt professionelle Bildanbieter mit überzeugenden Angeboten. Aber möchten Sie jemals Hunderte Bildagenturen abklappern, nur damit Sie vielleicht das eine oder andere bessere Bild finden? Es ist wohl Pragmatismus, dass viele Bildsucher nur wenige Quellen benutzen. Und manche suchen nur noch via Google. Aber eignet sich Google für die Bildsuche? Die Frage ist berechtigt, denn Google ist keine Bildagentur und verkauft auch keine Bilder. Zudem macht Google keinen Unterschied zwischen Bildern die «irgendwo» gefunden wurden und «käuflichen» Bildern. Die rechtliche Lage und Verwendbarkeit der Bilder ist also nicht dadurch geklärt, dass man via Google irgendwelche Bilder findet oder gar herunterlädt. Möglicherweise finden Sie via Google die eine oder andere Bildagentur oder Fotografenseite, wo Sie Bilder legal und in guter Auflösung kaufen können. Aber Sie können nicht Google selbst als Bildquelle nutzen. Mit jedem Bild sind Bildrechte verknüpft. Sie zu klären, ist Aufgabe eines jeden Bildanwenders. Gerade wer via Google sucht und Bilder gleich herunterlädt, verzichtet häufig auf die Dienste einer Bildagen­tur. Illegale Downloads können nicht nur für den Grafiker, sondern auch für dessen Kunden zu unangenehmen Folgen führen. Als Faustregel darf gelten: Google ist eine vielseitige Suchmaschine für Bilder, nicht aber eine Bezugsquelle.

Reverse Image Search

Gelegentlich passiert es, dass ich einen Kunden am Telefon habe, der von einem bestimmten Bild nur einen Screenshot oder eine PDF-Datei und keine weitere Angaben hat. «Können Sie mir das Bild liefern?», heisst es dann. Eine gute Frage. Wir haben lediglich 18 Millionen Bilder, um danach zu suchen. Wie finde ich in dieser Menge ein Bild, wovon ich keine weiteren Angaben habe? Zum Glück gibt es da eine Technologie, die Antworten liefert. Sie nennt sich «Reverse Image Search», etwa «umgekehrte Bildsuche». Ich suche dabei nicht mit Suchbegriffen, sondern mit dem Bild selbst. Auf einer solchen Website kann ich dann den Screenshot hochladen. Mein Bild wird daraufhin analysiert und mit der internen Bilddatenbank der Suchmaschine abgeglichen. Finden sich Treffer, erhalte ich eine Liste mit Resultaten. Häufig findet sich auch ein Verweis auf die ursprüngliche Bilddatei. So finde ich heraus, zu welcher Kollektion das Bild gehört, eventuell von welcher Website es stammt und welche Bildnummer zutrifft. Mit diesen Angaben kann ich dann blitzschnell unsere eigene Datenbank durchsuchen. Zwei Suchmaschinen mit Reverse Image Search sind besonders gut: www.tineye.com und images.google.com. Die Website von TinEye ist selbsterklärend. Bei der Google-Bildsuche sollte man im Suchfeld rechts auf das Kamerasymbol klicken. Dann öffnet sich ein Overlay, worauf man per Drag&Drop ein Bild ziehen kann.

Manche Bildanbieter wie Getty, Alamy oder Plainpicture zeigen die ursprünglichen Bildnummern nicht, sondern führen eigene Systeme ein. Dadurch wird dem Kunden vorgegaukelt, dass die Bilder eben nur bei diesen Websites zu finden sind. Das mag für einige Bilder durchaus zutreffen, aber für viele Bilder gibt es auch alternative Quellen. Mit einer Reverse Image Search lassen sich solche Alternativen rasch entdecken. Es gibt aber noch eine weitere und sehr nützliche Anwendung dieser umgekehrten Bildsuche. Bevor Sie eine Imagekampagne planen, lässt sich rasch prüfen, wo dieselben Bilder auch noch verwendet werden. Bei lizenzpflichtigen RM-Bildern kann eine exklusive Lizenz erworben werden, bei lizenzfreien RF-Bildern jedoch nicht. Da kann es wichtig sein, zu prüfen, welche Bildverwendungen bereits vorliegen. Besonders spannend wird es bei Microstock-Bildern. Dort basiert das Erfolgsprinzip auf den niedrigen Preisen, was gleichzeitig grosse Stückzahlen im Verkauf bedingt. Erfolgreiche Microstock-Fotos verkaufen sich schnell einmal 20 000 oder 30 000 Mal. Da ist natürlich die Exklusivität dahin. Eine Suche bei TinEye oder Google zeigt rasch, ob die freundliche Telefonistin Ihrer neuen Imagebroschüre nicht auch noch Viagra verkauft, chinesische Gadgets an den Mann bringt oder bei Ihrem Konkurrenten bereits länger tätig ist.

Das richtige Bild zum richtigen Preis und mit der richtigen Exklusivität – das könnten drei Kriterien sein, worauf Sie Ihr eigenes «Heureka!»-Erlebnis bauen. Bilder zu suchen und zu finden, die all diesen Vorgaben entsprechen, ist noch immer eine anspruchsvolle Aufgabe. Es gibt sowohl professionelle Partner, die hier tatkräftig unterstützen, als auch interessante neue Technologien, die weiterhelfen.

Bilder finden Bildagenturverbände

Schweiz: www.sab-photo.chDeutschland: www.bvpa.org

Eine Liste weiterer europäischer Verbände findet sich auf der CEPIC-Website: www.cepic.org/directoryUSA: www.pacaoffice.org

Microstock-(Preis-)Vergleiche

Microstock ist immer billig? Dieselben Bilder gibt es mit bis zu 1000 % Preisunterschied. Diese Websites helfen, die günstigsten, aber auch verschiedene Angebote zu finden:

www.spiderpic.comwww.microstockinsider.com/micro­stock_price_comparisonwww.microstockinsider.com/guides/which-best-site-microstock-buyerwww.stockblend.com

Suche nach Bild statt Stichwort

Einfach ein Bild hochladen und entdecken, wo es herkommt und wer es verwendet. Ein Muss bevor man Micro­stock-Bilder verwendet.

www.tineye.comimages.google.com

Der Autor

Karsten Risseeuw ist Inhaber der Kursiv Bildagentur. Bilder zu suchen und zu finden, gehört für ihn zum Alltag. Er organisiert auch Seminare für Bildeinkäufer zu Bildsuche und Bildrechte.

www.kursiv.com

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