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Neues im Download-Bereich

Neues im Download-Bereich von Publisher

Zeit für neue Plug-ins

Dieses Mal unter anderem im Sortiment: einige Photoshop-Plugins sowie ein Plug-in Manager, damit man die Übersicht nicht verliert.

Übersichtlicher Schreibtisch

Viele Fenster auf dem Bildschirm vermindern die Übersicht. Ein schlaues Konzept dagegen ist Virtual Desktop. Statt dass alle Fenster auf ein- und demselben Schreibtisch liegen, gehört jedes Fenster zu einem von mehreren virtuellen Schreibtischen, von denen jeweils nur einer sichtbar ist. Das bedeutet, dass ganze Gruppen von Fenstern ein- und ausgeblendet werden können. Diese Gruppen müssen nicht zur selben Anwendung gehören. Arbeitet man z. B. an zwei Projekten, und benützt dazu jeweils mehrere Programme, so können die offenen Fenster projektbezogen ein- und ausgeblendet werden. Dies geschieht mit einem einfachen Klick auf die Miniatur­ansicht des jeweiligen Schreibtisches. Dort lassen sich Fenster verschieben und in den Vordergrund holen sowie in einen anderen virtuellen Desktop umsiedeln. In der registrierten Version lassen sich bis zu 100 Schreibtische anlegen, während man sich unregistriert mit zwei begnügen muss. Die Registrationsgebühr beträgt 30 Dollar.

Shareware Mac > Virtual Desktop, 4234 KB.

JPEG2000 in Photoshop

Damit JPEG2000 wirklich zum Nachfolger von JPEG werden kann, braucht es die Unterstützung durch die Browser und die Grafikprogramme. Die fehlt jedoch noch weit gehend. Browser zeigen das neue Dateiformat erst mit einem entsprechenden Plug-in an. Auch für Photoshop braucht es ein Plug-in. Auf der Windowsseite wird immer noch versucht, damit Geld zu verdienen, was auch nicht zur Verbreitung des Formats beiträgt. Adobe selbst hat die entsprechende Erweiterung schon programmiert und benützt den Algorithmus für PDF 1.5, aber das Photoshop-Plug-in bietet die Firma nur zusammen mit einem Plug-in für RAW-Dateien für 99 Euro an. Pegasus Imaging verlangt 49 Dollar für ein entsprechendes Plug-in, Algo Vision Lura Tech 68 Euro ohne MWSt.

Die richtige Antwort auf all dies: das kostenlose Plug-in von fnord. Es erledigt den Job einwandfrei. Mit JPEG2000 lässt sich beim Sichern statt einer Qualitätsangabe auch direkt die gewünschte Anzahl Kilobyte angeben; die Qualität wird entsprechend angepasst.

Photoshop Win > j2k, 314 KB.

King size und PNG size

Die Firma fnord bietet neben dem JPEG2000-Plug-in noch ein weiteres kostenloses Plug-in an, das Photoshop zu besseren PNG-Dateien verhelfen soll.

Beim Abspeichern als SuperPNG können verschiedene Zwischenstufen gewählt werden, wobei auf der einen Seite grosse Dateien und kurze Speicherzeit und auf der anderen Seite kleine Dateien und lange Speicherzeit steht. Wählt man möglichst kleine Dateien, sind diese tatsächlich kleiner als die von Photoshop. Wir haben einen Screenshot als PNG-8 (256 Farben pro Bild) gespeichert. Photoshop: 18 KB, SuperPNG 13 KB, Fireworks 13 KB. Dasselbe mit PNG-24 (16,7 Mio. Farben): Photoshop 29 KB, SuperPNG 22 KB, und Fireworks 23 KB.

Das maximal schnelle Speichern erzeugt allerdings unbrauchbar grosse Dateien. Das PNG-8 wurde 83 KB gross, das PNG-24 gar 317 KB. Es ist unklar, wozu diese Option gut sein soll. Das schnellere Speichern bringt sowieso nur bei sehr grossen Dateien einen wirklichen Zeitgewinn, und dort werden derart grosse Dateien erzeugt, dass diese niemals fürs Web brauchbar sind. Selbst das Tiff-Original war noch kleiner.

Schade ist auch, dass SuperPNG keinen Einfluss auf den Webexport-Dialog nehmen kann. Daher sollte auch das Photoshop-eigene PNG-Format nicht gelöscht werden, wie vom Hersteller empfohlen, denn dann kann im Webexport kein PNG mehr angewählt werden. Hat man das PNG und das SuperPNG-Plug-in gleichzeitig aktiviert, muss man beim Speichern darauf achten, dass man das richtige auswählt.

Photoshop Win > SuperPNG, 449 KB.; Photoshop Mac > SuperPNG, 1439 KB.

Mehr Eigenschaften

Microsoft bietet kostenlos eine so genannte «Font properties extension» an. Klickt man in Windows mit der rechten Taste auf eine Fontdatei, um sich die Eigenschaften anzeigen zu lassen, erscheint das übliche Fenster mit den Standard-Dateiinfos. Nach Installation dieser Erweiterung erscheinen eine Menge zusätzliche Tabs im Fenster, die alles Mögliche über die Schrift anzeigen: Designer, Version, Firma und Copyright, Anzahl Glyphen, ob die Schrift ein Euro-Symbol hat, unterstützte Regionen, unterstützte Unicodebereiche (arabisch, hebräisch, etc.) ob und wann das Einbetten rechtlich erlaubt ist, etc. Auch eine ausführliche Beschreibung der Schrift lässt sich anzeigen, vorausgesetzt, die Schrift bietet eine solche Information. Die Schrifteigenschaften werden bei OpenType- und TrueType-Schriften angezeigt, aber nicht bei PS-Fonts.

Shareware Win > Font properties extension, 478 KB.

Einfärbfilter

ColourWorks und EdgeWorks sind je 20 kostenlose Photoshop-Filter. Beide nehmen am Bild bestimmte Farbveränderungen vor und funktionieren nur im RGB-Modus. ColourWorks bearbeitet tendenziell eher die Flächen, während sich EdgeWorks die Konturen vornimmt. Meist stehen verschiedene Regler und eine Vorschau zur Verfügung. Eine gute Wirkung erzielt man mit diesen Filtern, wenn man mehrere Bilder mit exakt gleichen Einstellungen einfärbt.

Photoshop Win > EdgeWorks bzw. ColorWorks, je1350 KB.

Gelöschte Fotos retten

Das Tool «Zero Assumption Recovery» kann Fotos einer Digitalkamera, die auf dem Chip gespeichert, aber dann gelöscht wurden, wieder herstellen. Es unterstützt die Formate TIFF, Exif, JPEG und GIF.

Obschon es unmöglich ist, jede Hardwarekombination zu testen, sollte die Software mit jedem Speichermedium funktionieren (CompactFlash, MemoryStick, SmartMedia usw.), sofern das Betriebssystem die Kamera als Laufwerk erkennt.

Shareware Win > Zero Assumption Recovery, 620 KB.

 

Kasten: Updates

Plugin Manager 2.1
Wer ein paar zusätzliche Plug-in-Sammlungen in Photoshop oder einem anderen Grafikprogramm installiert hat, verliert schnell den Überblick, welches Plug-in nun welchen Effekt erzielt. Beim Programmstart werden immer alle Plug-ins geladen, was das Prozedere in die Länge zieht. Das Sharewareprogramm «Plugin Manager» bietet darum eine Verwaltung der Plugins an. Man gibt alle Ordner an, in denen sich Plug-ins befinden könnten, worauf der Manager die Plug-ins findet (Photoshop darf dabei nicht laufen, sonst passiert nichts). Diese können frei nach Gruppen sortiert und einzeln oder gruppenweise aktiviert und deaktiviert werden. Rechts im Fenster erscheinen Informationen wie Autor, Beschreibung und Vorschau, sofern diese verfügbar sind. Eine Beschreibung kann der Benutzer selbst erstellen, und sogar eine Vorschau, der Manager erstellt auf Knopfdruck einen Screenshot. Die Plug-ins lassen sich auch umbenennen. Weiter ist eine Suchfunktion enthalten, die allerdings nur im gerade offenen Verzeichnis sucht. Shareware, 25 $.

Photoshop Win > Plugin Manager, 985 KB.

InDesign Text Update
Behebt drei kleine Fehler in InDesign 2.0.2 im Zusammenhang mit Text. Das optische Kerning ist nun auch innerhalb eines Texts mit verschiedenen Fonts oder Zeichengrössen korrekt. Ausserdem wird der Abstand beim optischen Kerning nicht mehr verändert, wenn die entsprechenden Schriften auf dem System installiert werden, während das Dokument geöffnet ist. Zum dritten wird keine irrtümliche Fehlermeldung über angeblich nicht installierte Schriften mehr ausgegeben, wenn ein RTF oder Wordfile importiert wird. Braucht InDesign 2.0.2.

InDesign Win > Text Update, 976 KB.
InDesign Mac > Text Update, 1,2 MB.

Import Filter Update
Ein bestimmtes Zahlenformat in Excel (1.234,567) wird beim Import in InDesign falsch angezeigt (1,234.567). Das Update behebt diesen Fehler. Braucht InDesign 2.0.2.

InDesign Win > Import Filter Update, 316 KB.
InDesign Mac > Import Filter Update, 407 KB.

 

 

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