Cover 2-13

Schweizer Fachzeitschrift
für Publishing und Digitaldruck


Direkt-Links zu Shop-Artikeln

 


Banner_mai_13_Rectangle

 >>  >>  >> 
Artikel twittern
Artikel teilen
Artikel drucken Artikel drucken

Tricks im Web

  • Die grösste Kamera-Community
  • «Typblography»
  • Adobes Übersetzungssünden
  • Gratis-Wälzer aus dem Web
  • Photoshop-Ausrutscher
  • Referenz für Pantone-Farben
  • Die Hilfe für die Objektiv-Auswahl
  • Kreative Podcasts

 

dslr-forum.de

Die grösste Kamera-Community

(msc) Eine der grössten Web-Communities im Bereich der Digitalfotografie ist das dslr-forum.de. Das Forum hat fast eine Viertelmillion registrierter Benutzer und mehr als sechseinhalb Millionen Beiträge. In den fünf Hauptforen Ausrüstung, Technik und Gestaltung, Community, Handel und Intern können sich Fotografen untereinander und mit Gleichgesinnten zu fast allen Themen austauschen.

In den Kaufberatungsrubriken kannman sich Ratschläge zu einer geplanten Anschaffung holen. In den beliebten Foren zur Technik gibt es ausgiebig Gelegenheit zum Fachsimpeln. Bei kreativen Diskussionen stellt man eigene Fotos zur Schau und holt sich Kommentare anderer Benutzer ein. Unter den Locations findet man Orte für seine Shootings und in der Bastelecke gibt es Inspiration für budgetschonende Selbstbauprojekte.

 

blogs.adobe.com/typblography

«Typblography»

(msc) Der Name «Typblography» klingt zwar wie ein «Typo» (englisch für Tippfehler), sagt aber in verkürzter Form genau, worum es geht: Um einen Blog über Typografie. Gebloggt wird vom Adobe-Type-Entwicklerteam. Es informiert über neue Schriften und gibt Einblicke über die Aktivitäten hinter den Kulissen. Die Themen umfassen ausserdem die Fontkreation, OpenType, Konferenzen, Fonts im Web und Schrifttools für Entwickler.

 

indesign-faq.de

Adobes Übersetzungssünden

(msc) Adobe ist bei der Anpassung der Produkte in die deutsche Sprache nicht immer sattelfest. Manche Dinge werden irreführend oder schlicht falsch übersetzt. Der Blogger und Betreiber von indesign-faq.de, Gerald Singelmann, hat die Übersetzungsfehler für InDesign zusammengestellt und an Adobe übermittelt. Der Beitrag ist schon etwas älter, aber wer überprüfen möchte, wie viele der Vorschläge in InDesign CS5 berücksichtigt wurden, kann das anhand von www.indesign-faq.de/de/uebersetzungsfehler tun.

Der Beitrag, der die Konsistenz im Sprachgebrauch bei den diversen Dialogen und Einstellungsmöglichkeiten verbessern will, geht auf eine Diskussion im hilfdirselbst.ch-Forum zurück.

 

openbook.galileodesign.de

Gratis-Wälzer aus dem Web

(msc) Ein kostenloses «Openbook» zu Photoshop gibt Tipps zu Farbmanage­ment, Camera Raw, HDR, Retusche, Farbkorrektur, Automatisierung und Ausgabe. Der Titel stammt vom Photo­shop-Experten Thomas Bredenfeld. In gedruckter Form ist es bei Galileo Design erhältlich. Gratis-Download des 843 Seiten-Wälzers unter: openbook.galileodesign.de/photoshop_cs4/


photoshopdisasters.blogspot.com
photoshopmistakes.com

Photoshop-Ausrutscher

(msc) Fehler sind peinlich. Fehler bei der Bildretusche sind aber mehr als das. Sie arten fast zwangsläufig in ein Desaster aus. Denn auch wenn nur ein Flüchtigkeitsfehler dahintersteckt, wie sie überall passieren können, führen sie dem Betrachter sofort vor Augen, dass das Bild nicht Abbild der Realität, sondern mit Hilfe des Computers erzeugte Fiktion ist. Der Betrachter fühlt sich sehr schnell betrogen und manipuliert. Das wirkt sich verheerend auf die Glaubwürdigkeit aus.

Da kann es dann passieren, dass Verfehlungen im Internet an den Pranger gestellt werden. Seit 2008 sammelt die Website photoshopdisasters.blogspot.com solche Bildbearbeitungspannen. Hier findet man Models, deren Anatomie aufgrund zu radikaler Bearbeitung ad absurdum geführt wurde. Es gibt Überbleibsel von wegretuschierten Menschen oder Objekten und ähnliche Pannen mehr.

Eine zweite Website, die verunglückte Photoshop-Arbeiten der Lächerlichkeit preisgibt, ist photoshopmistakes.com. Hier finden sich Fehltritte von Magazinen und Filmplakaten.

Absichtliche Bildfälschung und -Manipulation zu politischen Zwecken gibt es allerdings nicht erst seit Photo­shop. Einen Überblick der bekanntesten Fälle gibt es unter der Adresse www.cs.dartmouth.edu/farid/research/digitaltampering.

 

pantone.de

Referenz für Pantone-Farben

(msc) Pantone bietet mehrere Farbsysteme. Nebst dem originalen Color Matching System gibt es seit 2007 auch das Goe-System. Es enthält deutlich mehr Farben (2058 gegenüber 1114 Farben) und benutzt ein neues, einleuchtenderes Schema für die Benennung der Farben.

Das neue Goe-System hat seine Vorteile. Es benötigt weniger Grundfarben und soll es den Druckdienstleistern einfacher machen, Schmuckfarben konsistent zu mischen. Der Nachteil: Es gibt keinen direkten Bezug zwischen Pantone- und Goe-Farben. Es ist eine Herausforderung, zu einer Pantone-Farbe die Entsprechung zu finden.

Pantone bietet unter www.pantone.de/pages/pantone/color_xref.aspx ein Instrument für diesen Abgleich. Als erstes wählt man den Color Guide, also beispielsweise den «Formula Guide solid coated». Im zweiten Schritt wählt man die gewünschte Farbe aus dem Guide. In einem dritten Schritt ist das Ziel-Farbsystem anzugeben, beispielsweise der Goe-Guide Coated. In der Anwendung erhält man den Namen der Farbe im Zielsystem und kann am Bildschirm die (minimale) Abweichung der beiden Farben beurteilen.

 

de.pixel-peeper.com

Die Hilfe für die Objektiv-Auswahl

(msc) Ambitionierte Fotografen geben viel Geld für ihre Kamera aus. Aber noch viel grösser sind in aller Regel die Investitionen für Objektive. Ob Zooms, Weitwinkel, Makro, Tele oder Fischauge – Objektive gibt es für die unterschiedlichsten Zwecke mit stark variierenden technischen Qualitäten. Wer ein Objektiv kaufen möchte, der orientiert sich an den Spezifikationen. Aber mindestens so wichtig sind Testbilder, die eine Beurteilung der Abbildungsleistung erlauben und einen Eindruck des Bokeh (Qualität der von einem Objektiv projizierten unscharfen Gebiete) geben.

Auf pixel-peeper.com gibt es mehr als eine Million Testbilder zu Hunderten von Objektiven. Bei der Suche wählt man das Objektiv, gibt die Brennweite und Blendenöffnung an und erhält Testbilder von mindestens drei Megapixeln. In der erweiterten Suche lässt sich auch die ISO-Zahl und die Belichtungszeit spezifizieren.

Die Bilder holt pixel-peeper.com von Flickr – es sind somit keine Testschüsse, die explizit zur Beurteilung der Objektive gemacht wurden. Das relativiert den Nutzen natürlich, zumal man auch nicht immer beurteilen kann, wie intensiv das Bild bearbeitet wurde. Entsprechend sollte man die Aussagekraft nicht überbewerten – für einen ersten Eindruck eines Objektivs ist diese Website aber allemal ein nützliches Hilfstmittel. pixel-peeper.com erlaubt auch die Selektion nach Kameramodellen. Hier stehen nicht nur Spiegelreflexkameras, sondern auch Kompaktmodelle zur Auswahl.

Über den Objektiv-Finder kann man unter Vorgabe der gewünschten Merkmale nach passenden Objektiven recherchieren und sich Alternativen zu bestimmten Modellen zeigen lassen.

 

creativesuitepodcast.com

Kreative Podcasts

(msc) Terry White ist ein Design-Evangelist für Adobe und ein «Certified Expert» für die Creative Suite – also ein Mann, der sich mit diesen Softwarewerkzeugen auskennt. In seinem persönlichen Blog terrywhite.com bespricht er Gadget und Technik-Spielzeug. Ans Eingemachte geht es dann auf creativesuitepodcast.com: Da gibt es Tipps und Tutorials rund um die Creative Suite, aktuell natürlich vor allem zur CS5.

White bietet die meisten seiner Beiträge als schön produzierte Videopodcasts. Die Schritte werden als Screencast gezeigt, bei der Einführung sieht man Terry White im Videobild.

Der englischsprachige Podcast bringt Informationen zu allen CS-Anwendungen, namentlich Photoshop, InDesign und Illustrator, aber auch zu Dreamweaver, Flash oder Lightroom,

White ist ein bekennender iPad-Fan und erläutert in den Podcasts daher auch ausführlich, wie man elektronische Bücher im ePub-Format für das iPad und andere Geräte in InDesign CS4 und CS5 erstellt.

Von Terry White gibt es auch das kostenlose Buch «25 iPad Tips» hier zum Download – erstellt natürlich mit InDesign: terrywhite.com/techblog/archives/5179

Artikel twittern
Artikel teilen
Artikel drucken